Ein schwerer Verlust...

... nicht nur für die Tiere...

 

Mit großer Trauer haben wir von dem Tod von

Ute Langenkamp

erfahren!

 

Eine großartige Frau, immer mit vollem Einsatz für die Tiere und unermüdlich am Kämpfen für deren Zukunft!

 

Wir, aber vor allem die Tiere, werden Dich sehr vermissen!

 

Nun bist auch Du über die Regenbogenbrücke gegangen, einige Deiner Schützlinge haben Dich sicherlich erwartet...

 

 

 

Lesen Sie hier einen gefühlvollen Nachruf von Astrid Suchanek.

Eine der größten oder die größte Einzelkämpferin des Tierschutzes ist von uns gegangen.

 

Ich schreibe Einzelkämpferin, weil Ute Langenkamp ihren Verein in Rumänien unter schwersten Bedingungen ganz allein aufgebaut hat und vorher als Einzelkämpferin vor allem gegen die Tierfolterer gekämpft hat.

 

Einfallsreich war sie für die Tiere unterwegs, wußte mit verbündeten Tierschützern zu agieren, die Oberen zu schrecken und Menschen mit ihrer suggestiven Freundlichkeit für die Tiere zu gewinnen.

 

Gerade, als sie ihren Kampf gegen die legalisierten Tierfolterer in Tübingen forcieren wollte, wurde sie mit dem Elend der rumänischen Straßentiere konfrontiert. Sie mußte den Kampf gegen die sog. Tierversuche den anderen damit befaßten Tierschützern überlassen und sich dieser armen Straßentiere annehmen. Aus dem Nichts und aus ihrem kleinen Dorf heraus hat sie in einem barbarischen Land das größte Tierheim der Welt, die Smeura, geschaffen - im Ausland, unter Verleumdungen und unter unmenschlichen Anstrengungen und Bedingungen - mithilfe von Tierfreunden, die zu ihr stießen und den Verein, den Sie Tierhilfe Hoffnung nannte, mit aufbauten.

 

Trotz aller Schwierigkeiten und der unermesslich schweren Aufgaben war sie immer zuversichtlich und frohen Sinnes. Wie vielen armen Tieren hat sie das Leben gerettet, wie vielen Menschen den Tierschutzgedanken nahe gebracht. Ihr war es gelungen, viele tierliebe Menschen für ihre Lebensaufgabe, den Tieren zu helfen, zu begeistern und als Helfer zu gewinnen. Was für ein Lebenswerk besonders in ihren letzten Jahrzehnten!

 

Ihr ganzes privates Leben, ihre künstlerischen Ambitionen und ihren Besitz hat sie mit Freude und voll Zuversicht ganz in den Dienst an den Tieren gestellt. Millionen Spenden-Euro sind durch ihre Hände, ihren Verein, für den Aufbau des Heims, für die Versorgung der Tiere, die Bezahlung der angestellten Mitarbeiter, für die Hunde-Transporte Rumänien-Deutschland, für die Autos u. so vieles andere gegangen, kein einziger Euro wurde mißbraucht oder verschleudert. Bei dem großen Tierbestand ist diese Summe auch nötig.

 

Heute verfolgen ihre großartigen Mitarbeiter und ihr wunderbarer Nachfolger Matthias Schmidt ihr Lebensziel weiter.

 

Liebe Ute, jedes Wort ist zu klein für Deine Größe, für Dein wunderbares Wesen und Wirken. Die Traurigkeit ist groß, daß wir Dich verloren haben. Hab Dank für alles und genieße die Ruhe, die Du so verdient hast. Möge es das geben, woran Du unverzagt geglaubt hast, damit Dein Lebenswerk weiter gedeiht und die Hoffnung nicht ganz verschwindet in dem unendlichen Meer der abartigen Grausamkeiten der abartigen Menschheit gegen die Tiere, die Du so geliebt und beschützt hast. Viele hast Du jetzt ja auch bei Dir…

 

In großer Trauer und Ehrfurcht,

Astrid Suchanek

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