Gute Absichten, eine harte Wahrheit und eine hungrige Katze
Während der Winterferien fliehen viele Menschen in die Berge.
Frische Luft. Schnee. Hütten. Ruhe.
Und sehr oft leben rund um diese Hütten Tiere.
Katzen. Dünn. Vorsichtig. Immer wachsam.
Wartend auf Futter.
Genau das ist hier passiert.
Touristen, die in einer Berghütte wohnten, bemerkten viele Katzen, die täglich kamen, um nach Futter zu fragen. Eine von ihnen fiel besonders auf — ihr Bauch war stark
geschwollen.
Sie dachten, sie sei trächtig.
Sie sorgten sich, dass dort noch mehr Kätzchen geboren würden — in der Kälte, ohne echte Überlebenschance.
Also baten sie um Hilfe.
Als die Katze beim Tierarzt ankam, wurde die Wahrheit deutlich:
Es war kein trächtiges Weibchen.
Es war ein Kater, der alles gefressen hatte, was er bekommen konnte — jedes Mal, wenn es Futter gab.
Denn Hunger erklärt sich nicht.
Und wenn Futter auftaucht, fressen Tiere — ohne zu wissen, wann die nächste Mahlzeit kommt.
Diese Geschichte sehen wir immer wieder, besonders in abgelegenen Regionen.
Katzen sammeln sich rund um Ferienhütten.
Sie überleben von Essensresten.
Missverstanden. Ungesehen. Vergessen, sobald die Ferien vorbei sind.
Füttern ist Mitgefühl — aber es reicht nicht.
Echte Hilfe bedeutet medizinische Versorgung, Kastration, Sicherheit und Verantwortung.
Dieser Kater ist jetzt in Sicherheit.
Und dank Menschen, denen es wichtig genug war, Hilfe zu holen,
endete seine Geschichte nicht in den Bergen.
Wenn ihr auf Reisen Tieren wie diesem begegnet, bitte schaut nicht weg.
Und nehmt nichts einfach an.
Fragt nach.
Informiert euch.
Holt Hilfe.
