Eine junge Hündin kämpft sich zurück ins Leben
Ganz allein, schwer verletzt und am Ende ihrer Kräfte wurde diese kleine Hündin im Schnee gefunden.
Heute ist sie in Sicherheit, dank zweier tierlieber Urlauber, die nicht wegsehen haben!
Manche Begegnungen vergisst man nie.
Diese junge Hündin wurde von einer sehr tierlieben Urlauberin und ihrem Partner entdeckt, als sie auf dem Heimweg waren. Am Straßenrand, jenseits eines weiten, schneebedeckten Feldes, sahen sie plötzlich ein kleines Wesen, das sich mühsam durch den Schnee schleppte.
Sie war stark unterernährt, nur noch Haut und Knochen, kaum in der Lage, sich zu bewegen. Ihr rechtes Vorderbein war gebrochen, und auch auf den Hinterbeinen konnte sie sich nicht richtig abstützen. Mit der letzten Kraft machte sie eine kleine, fragile Bewegung – fast so, als wollte sie zeigen, dass sie noch lebt. Dass sie noch nicht aufgegeben hat, trotz Kälte, Hunger und Einsamkeit.
Sie versuchte, vor den Menschen wegzulaufen. Als die beiden näherkamen, versuchte sie zu fliehen – nicht aus Stärke, sondern aus Angst. Doch sie hatte keine Energie mehr. Wahrscheinlich hatte sie seit Tagen, vielleicht seit einer Woche nichts gefressen. Mit traurigen, verängstigten Augen sah sie die beiden an, als würde sie fragen, ob sie gekommen waren, um zu helfen oder ihr noch mehr weh zu tun.
Die Urlauber hatten noch nie einen Welpen in einem so schlechten Zustand gesehen. Sie nahmen sie vorsichtig hoch, wickelten sie in eine Decke und legten sie ins Auto. Kaum spürte sie die Wärme, schlief sie fast sofort ein. Ein tiefer, erschöpfter Schlaf. Auf der Fahrt haben ihr die beiden Futter besorgt und sie fraß, verzweifelt hungrig und fiel danach erneut in einen tiefen, erschöpften Schlaf.
Die Tage danach waren geprägt von Tierarztbesuchen, Blutuntersuchungen und Röntgenaufnahmen. Die Diagnose war erschreckend: drei Frakturen und eine ausgeprägte Anämie. Doch es gab auch gute Nachrichten: Sie hatte keine schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen.
In den fünf Tagen, die sie bei den Urlaubern blieb, konnten sie jeden Tag kleine Fortschritte sehen. Sie begann zu fressen, mit dem Schwanz zu wedeln, Menschen zu begrüßen und ihnen – so gut sie konnte – zu folgen. Ihr Wille zurück ins Leben war unübersehbar.
Doch die beiden mussten zurück nach Hause. In diesem Zustand konnten sie sie unmöglich mitnehmen. Ihre einzige Option war es, für sie ein liebevolles Shelter zu finden. Sie suchten, fragten und sahen viele Tierheime – Bilder, die ihnen das Herz brachen: überfüllt, ohne Wärme, ohne Platz, ohne echte Zuwendung. Sie wussten, dass diese kleine Hündin in einem solchen Umfeld vermutlich keine Chance gehabt hätte.
Bis sie die Island of Hope fanden. Ein Ort, der anders ist. Hier ist sie jetzt in Sicherheit. Sie wird medizinisch versorgt, liebevoll betreut und darf zur Ruhe kommen. Sie heißt nun Rica 💛
Noch ist nicht sicher, ob ihr Bein vollständig erhalten werden kann, aber da sie noch jung ist, hoffen wir gemeinsam das Beste. Alles, was möglich ist, wird für sie getan.
Schon jetzt können wir sagen: Rica ist eine wundervolle kleine Hündin. Lieb, aktiv, verspielt – und voller Lebensfreude, trotz allem, was sie erlebt hat.
Eine Vermittlung ist aktuell noch nicht möglich, da ihre Behandlung andauert. Wer jedoch bereits jetzt Interesse an ihr hat, darf sich sehr gern bei uns melden.
Natürlich freuen wir uns auch über Paten, die helfen, die hohen medizinischen Kosten zu tragen – auch wenn die lieben Urlauber uns hier bereits unterstützt haben.
Diese kleine Hündin, Rica, hat überlebt, weil jemand hingesehen hat 💛
Jetzt sorgen wir gemeinsam dafür, dass sie auch eine Zukunft bekommt.
Mehr zu ihr findet ihr nach und nach hier.














