Ein Instagram-Post hat entschieden, ob Luna lebt oder stirbt
14 Tage. Mehr Zeit bleibt vielen Hunden in rumänischen Tötungsstationen nicht.
Auch Luna war eine von ihnen ... bis ein einziger Moment alles verändert hat.
Diese Hündin sollte sterben. Luna saß in einer Tötungsstation in Buftea, nahe Bukarest.
Ein Gesicht unter vielen. Eine von tausenden. Eine, für die die Zeit längst lief. 14 Tage. Mehr gibt das System nicht her.
Was danach passiert, ist Realität, auch wenn viele sie nicht sehen wollen! Denn genau dort hätte Lunas Geschichte enden sollen. Sie würde, wie so viele Straßenhunde und -katzen täglich in Rumänien, getötet werden!
Doch dann passierte etwas, das man nicht planen kann. Ein einziger Moment, der alles für sie veränderte! Luna war im Hintergrund eines Instagram-Beitrags von Maria Ludovica zu sehen. Nicht im Fokus. Nicht hervorgehoben. Einfach da! Und genau das wurde ihr Glück.
Maria war im Rahmen der Kampagne von Nathan Goldblat (einem bekannten Tierschutz-Influencer) vor Ort in Rumänien, um das Leid in den Tötungsstationen sichtbar zu machen.
Denn jemand hat hingesehen. Eine Followerin – Maja ❤️– entdeckte sie. Zwischen all den anderen. Und schrieb uns:
„Ich habe mich schlagartig in diesen Hund verliebt und möchte seine Rettung unterstützen.“
Ohne diese Nachricht würde Luna heute nicht mehr leben!
Ab diesem Moment änderte sich alles. Aus einer namenlosen Hündin wurde Luna. Aus einem Ablaufdatum wurde eine Zukunft. Und sie wird bereits in Deutschland erwartet ❤️ Ihr neues Zuhause wartet bereits auf sie! Und bis dahin helfen wir ihr ein wenig, diese traumatische Zeit zu verarbeiten und zu lernen Vertrauen zu fassen.
Und genau das zeigt, worum es wirklich geht: Nicht um große Worte. Nicht um perfekte Geschichten.
Sondern um diesen einen Moment, in dem jemand nicht weiter scrollt. Sondern sich entscheide sein Herz zu öffnen und sich für eine kleine Seele einzusetzen!
Wir möchten uns von Herzen bedanken. Bei Maja ❤️
fürs Hinschauen und Handeln, Maria fürs Sichtbarmachen und bei Nathan für diese wichtige Kampagne. Und bei allen anderen Beteiligten, die gegen das Töten der Strassenhunde vorgehen ❣️
Was uns wichtig ist: Wir als privates Tierheim haben nichts mit den Tötungsstationen zu tun! Im Gegenteil: Seit vielen Jahren retten wir Hunde genau aus solchen Orten. Wir sind - im Gegensatz zu den Tötungsstationen - komplett auf Spenden angewiesen und kämpfen täglich darum, unsere Arbeit überhaupt weiterführen zu können. Jede Unterstützung, jede Reichweite, jeder einzelne Mensch, der hinschaut, kann der Anfang von so einer Geschichte sein.
Bitte unterstützt uns und unsere Arbeit 🙏🏼
Das System dahinter und warum Hinsehen Leben retten kann
Lunas Geschichte ist kein Einzelfall. Sie ist Teil eines Systems, das öffentlich belegt ist:
In Rumänien dürfen eingefangene Straßenhunde in öffentlichen Sheltern 14 Tage untergebracht werden. Werden sie in dieser Zeit weder abgeholt noch adoptiert, kann ihre Tötung angeordnet werden. Und leider erfolgt dies meist auf sehr grausame Weise ... um Geld zu sparen!
Genau dieses System steht im Mittelpunkt der sechsteiligen Doku von Nathan Goldblat:
„How to kill a Puppy & get rich: Die Hunde-Mafia“
Die Serie startete am 8. und 9. April auf Joyn und lief am 15. April zur Primetime auf ProSieben.
Die Doku zeigt:
- das System hinter den Tötungsstationen
- die Rolle staatlicher Einrichtungen wie dieser in Buftea
- Rettungseinsätze gemeinsam mit Organisationen wie PETA
- und den politischen Druck, der daraus entsteht
Mit der Kampagne von Nathan Goldblat entsteht gezielt öffentlicher Druck!
- Unterstützung durch zahlreiche öffentliche Stimmen
- erste vorrübergehende Schließungen von Tötungsstationen
- laufende Untersuchungen
- zunehmender Druck bis auf EU-Ebene
Parallel dazu geraten Fälle wie Suraia und die private Tötungsstation Vetmedan immer stärker in den Fokus. Siehe hierzu auch unseren Beitrag "Der Fall Suraia - wenn Kontrolle versagt und Tiere den Preis zahlen"
Es kam zu:
- Kontrollen und Suspendierungen
- Ermittlungen und Razzien
- Protesten in Bukarest und vor dem EU-Parlament
Gleichzeitig bleibt die Lage kompliziert! Es bleibt ein System, das unter Druck gerät. Und eine Bewegung, die wächst.
Unser Appell
Luna lebt, weil jemand hingesehen hat. Und genau deshalb:
WIR MÜSSEN JETZT DEN DRUCK AUFRECHT ERHALTEN
Um langfristig etwas zu verändern!
BITTE MACHT MIT!
- Postet und Repostet Beiträge dazu
- Schaut euch die Doku von Nathan Goldblat an
- Redet darüber, schafft Aufmerksamkeit
- und wenn ihr könnt, spendet und unterstützt Tierheime wie uns, die sich gegen die Tötung und die Gewalt an Tieren einsetzen!
Denn Aufklärung schafft Druck. Und Druck verändert Systeme.
Und vielleicht bist du beim nächsten Mal genau die Person, die nicht weiter scrollt.
Oder schaut euch gleich alle 6 Folgen auf Joyn an:

