Acht Welpen. Nur wenige Tage alt. In eine Tüte gesteckt und zum Sterben zurückgelassen.
Sie waren gerade einmal 1–2 Tage alt. Blind. Hilflos. Ohne ihre Mutter.
Einfach entsorgt wie Müll.
Doch jemand hat hingesehen und ihnen damit eine Chance auf Leben geschenkt.
Am 10. April 2026 wurden uns acht winzige Welpen gebracht. Zu diesem Zeitpunkt waren sie kaum mehr als kleine Körper. Ihre Augen noch geschlossen, ihr Leben gerade erst begonnen.
Und doch sollte es genau dort schon enden.
Gefunden wurden sie in einer Tüte, hinter einem Maschendrahtzaun. Direkt gegenüber dem Phoenicia Hotel in Bukarest. Ein Ort, an dem täglich Menschen vorbeigehen. Ein Ort, an dem jemand beschlossen hat, dass diese Leben nichts wert sind. Einfach entsorgt. Zum Sterben zurückgelassen.
Und leider ist das kein Einzelfall!
Gerade vor den Feiertagen passiert genau das immer wieder.
Menschen wollen verreisen, räumen ihr Leben auf und plötzlich „passt“ ein Tier nicht mehr dazu.
Eine Hündin bekommt Welpen? Ungeplant. Unerwünscht. Unpraktisch ...
Und so werden sie entsorgt. Nicht nur in Rumänien. Sondern überall dort, wo Tiere immer noch als etwas gesehen werden, das man einfach loswerden kann, wenn es nicht mehr ins eigene Leben passt.
Jedes Jahr sehen wir genau dieses Muster. Vor den Ferien. Vor Feiertagen. Immer wieder ...
Für diese Welpen hätte das den sicheren Tod bedeutet. Ohne ihre Mutter hätten sie keine einzige Chance gehabt. Keine Wärme. Keine Nahrung. Kein Schutz.
Nur durch einen Zufall wurden sie entdeckt. Eine Frau nahm sie für eine Nacht zu sich, versorgte sie so gut es ging. Doch sie wusste, dass sie das nicht alleine schaffen würde. Also brachte sie sie zu uns.
Seit diesem Moment kämpfen wir. Denn diese Welpen sind keine „normalen“ Notfälle. Sie sind Neugeborene. Komplett abhängig. Rund um die Uhr. Alle 3–4 Stunden müssen sie gefüttert werden – auch nachts. Nach jeder Fütterung brauchen sie Hilfe beim Absetzen, etwas, das normalerweise ihre Mutter übernehmen würde.
Grig und Miri haben die Welpen unter sich aufgeteilt. Jeder kümmert sich um vier von ihnen – Tag und Nacht. Schlaf spielt keine Rolle mehr. Zeit auch nicht.
Nur eines zählt: Dass sie leben.
Doch die Realität ist hart!
Unser Shelter ist längst überfüllt. Wir arbeiten seit Monaten am Limit. Und solche Notfälle bringen uns jedes Mal ein Stück weiter an unsere Grenzen. Emotional, körperlich und auch finanziell.
Und trotzdem gibt es keinen Moment des Zögerns. Denn im Tierschutz bedeutet Wegsehen immer den Tod.
Diese acht kleinen Leben sind jetzt bei uns. Und sie haben eine Chance. Eine Chance, die sie nur bekommen haben, weil jemand nicht weggesehen hat.
Jetzt liegt es an uns allen, ob sie diese Chance auch behalten. 💛
Diese Welpen brauchen aktuell alles: Milch, medizinische Versorgung, Wärme und vor allem Zeit. Jeder Beitrag hilft, ihr Überleben zu sichern. Jede Unterstützung gibt ihnen eine Zukunft.
Bitte hilf uns, diese acht kleinen Leben zu retten.











