Eineinhalb Jahre lang kamen sie jeden Tag. Doch sie ließen niemanden an sich heran.
Monatelang beobachteten wir diese drei Hündinnen aus der Ferne.
Dann brachte eine von ihnen plötzlich einen Welpen mit und uns wurde klar, dass wir keine Zeit mehr verlieren durften.
Eineinhalb Jahre lang begleiteten uns diese drei Hündinnen aus der Ferne. Jeden Tag kamen sie von den Feldern hinter den Bahngleisen zu uns. Sie fraßen, tranken, ruhten sich für ein paar Minuten aus und verschwanden anschließend wieder in ihr Leben auf der Straße.
Am nächsten Tag waren sie wieder da.
Und am Tag darauf ebenfalls.
Und dann wieder. Und wieder.
Während dieser langen Zeit versuchten wir, etwas zurückzugewinnen, das viele Straßenhunde als Erstes verlieren: Vertrauen.
Es war nicht einfach. Vertrauen entsteht nicht über Nacht.
Wer jahrelang auf sich allein gestellt überleben musste, lernt, Menschen aus dem Weg zu gehen. Nicht näherzukommen. Nicht zu glauben, dass Hilfe möglich ist.
Trotzdem gaben wir nicht auf. Denn wir wussten: Jeder weitere Tag bedeutete auch die Gefahr, dass erneut Welpen geboren werden würden. Hinein in ein Leben voller Hunger, Kälte, Gefahren und Unsicherheit.
Als eine der Hündinnen eines Tages plötzlich mit einem Welpen auftauchte, wurde uns klar, dass wir nicht länger warten konnten.
Nach vielen Versuchen, unzähligen Stunden Geduld und großer Entschlossenheit gelang es uns schließlich, alle drei Hündinnen zu sichern.
- Sie wurden kastriert.
- Sie erhielten die medizinische Versorgung, die sie brauchten.
Und nun kehren sie dorthin zurück, wo sie bisher gelebt haben. Frei.
Vielleicht wirkt diese Geschichte nicht wie eine spektakuläre Rettungsaktion. Doch drei kastrierte Hündinnen bedeuten Dutzende, vielleicht sogar Hunderte Welpen, die niemals geboren werden, um später auf Straßen, Feldern oder in bereits überfüllten Tierheimen zu leiden.
Manchmal bedeutet Tierschutz, eine Tragödie zu verhindern, bevor sie überhaupt beginnt.
Und genau das konnten wir heute für diese drei mutigen Mädchen erreichen ❤️ Unterstütze unsere Arbeit, damit wir weiterhin Hunden wie ihnen helfen können.
Eine Rettung dauert einen Moment. Fürsorge ein ganzes Leben.
Und was wurde aus dem Welpen?
Die kleine Kira-Sweety (so heißt sie jetzt) konnte ebenfalls gesichert werden und lebt heute in Sicherheit auf unserer Island of Hope.
Sie gewinnt täglich mehr Vertrauen und darf schon bald ausreisen. Dann beginnt für sie die Suche nach einem liebevollen Zuhause. Weit entfernt von den Gefahren, die auf Rumäniens Straßen jeden Tag auf junge Hunde warten.
Mehr über unsere Kastrationaktionen findest du hier: Kastrationskampagnen für Hunde und Katzen!




