Ankommen, durchatmen – und einfach mithelfen
Jessi war im August 2021 für eine Woche erstmals als Volunteer bei Helping Animals Romania vor Ort. Trotz anfänglicher Aufregung fühlte sie sich vom ersten Moment an willkommen –
herzlich empfangen vom Team und schnell verbunden mit den anderen Volontären, die alle eines gemeinsam hatten: die Liebe zu den Tieren.
Ihre Tage begannen morgens mit einer Aufgabenverteilung in der Küche. Danach folgten Welpengehege reinigen, Futter und Wasser auffüllen, Wäsche waschen, Zwinger säubern – und immer wieder neue kleine und große Aufgaben, die spontan dazukamen. Am Nachmittag unterstützte sie zusätzlich beim Bürsten der Hunde, beim Fotografieren für die Vermittlung oder begleitete Fahrten zum Tierarzt.
Eine Woche voller Arbeit, Nähe, Verantwortung – und Momente, in denen man spürt, wie viel ein paar Streicheleinheiten bewirken können.
Nun erzählt Jessi selbst von ihrer Woche auf der Island of Hope.
— 🐾 —
Jessica
"Im August 2021 hab ich zum ersten Mal als Volontär bei HAR vor Ort mit angepackt. Ich war im Vorfeld ziemlich aufgeregt, aber kaum angekommen wurde ich so herzlich empfangen, dass ich mich auf meiner Reise nicht mehr alleine gefühlt hab.
Ich hab bei meinem einwöchigen Aufenthalt bei HAR auch viele andere Volontäre kennengelernt. Man hat schnell bemerkt, dass uns die Liebe zu den Tieren verbindet.
An meinem ersten Tag wurde mir erstmal das gesamte Gelände gezeigt und vieles erklärt. Mir ist schnell klar geworden, dass man sich hier anfangs viel merken muss, aber nach ein paar Tagen war alles Routine.
Die restlichen Tage begannen mit einem kurzen Treffen um 8.30 Uhr in der Küche, bei dem uns unsere Aufgaben zugewiesen wurden. Ich reinigte jeden Vormittag einige Welpen-Gehege und einen Container, kümmerte mich um neues Futter und frisches Wasser. Zwischendurch machte ich immer mal wieder die Wäsche, da die Waschmaschinen dort im Dauerbetrieb laufen damit die Hunde und Katzen immer saubere Decken haben.
Generell kann ich sagen, dass dort sehr viel Wert auf die Sauberkeit der Gehege und des Grundstücks gelegt wird. Die Hunde bekommen auch mehrfach am Tag Auslauf und auch die Katzen haben ein eigenes sicheres Außengehege. Die Tiere stehen dort wirklich an oberster Stelle!
Nachmittags bekam ich zusätzliche Aufgaben, wie zum Beispiel das Bürsten von einigen Hunden, Fotos für die Website zur Weitervermittlung zu machen, die Plantschbecken der Hunde zu füllen, mit Iulian zum Tierarzt zu fahren, eben alles was so anfällt… Zwischendurch hab ich mir auch einige Minuten Zeit genommen, um mit den Tieren zu kuscheln und mit ihnen zu spielen. Sie freuen sich wirklich sehr darüber. Bei einigen merkt man natürlich aber auch, dass sie schlimmes erlebt haben und das Vertrauen zu Menschen wieder erlernen müssen.
Abends kümmerten wir uns nochmal um die Gehege, Futter, Wasser usw. Unsere Arbeit endete meistens geben 21/22 Uhr.
Die Arbeit bei HAR ist körperlich und emotional wirklich nicht leicht. Man verliebt sich auch sehr schnell in diese lieben und treuen Seelen. Die Leistung und das Durchhaltevermögen der Mitarbeiter vor Ort ist absolut bewundernswert. Mein Aufenthalt war eine tolle Erfahrung, bei der man über sich hinauswachsen konnte und ich bin mir sicher nicht das letzte Mal dort gewesen zu sein!"
Jessi hat ihre Zeit bei HAR außerdem in einem persönlichen Video festgehalten
und teilt darin ihre Eindrücke aus einer intensiven Woche im Shelter.
Ein authentischer Blick hinter die Kulissen – sehenswert für alle, die wissen möchten, wie Volunteering bei HAR wirklich aussieht. 🎥💛
Du kannst dir vorstellen, selbst einmal mit anzupacken?
Jessis Bericht zeigt, wie viel Einsatz Volunteering erfordert – und wie viel es zurückgibt.
Auf unserer Volunteering-Seite findest du alle Informationen rund um deinen möglichen Einsatz und kannst jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.
Hilfe vor Ort wird dringend gebraucht. Vielleicht beginnt auch deine Geschichte genau hier. 💛