Dort helfen, wo es wirklich zählt
Hannah (25) und Vera-Magdalena (31) reisten im Juni 2022 gemeinsam nach Rumänien, um sich als Volunteers bei Helping Animals Romania zu engagieren. Als Schwestern und große Hundefans war für sie schnell klar: Wenn sie im Tierschutz helfen, dann vor Ort – und genau dort, wo Unterstützung dringend benötigt wird.
Vom ersten Moment an, begrüßt von lautem Gebell und offenen Armen, tauchten sie in den intensiven Alltag des Shelters ein. Frühe Starts, endlose To-do-Listen, körperlich fordernde Arbeit bei Wind
und Wetter – aber auch Streicheleinheiten, Spielzeiten und die besondere Nähe zu den Hunden prägten ihre Tage. Eine Zeit, die anstrengend war, aber die Herzen nachhaltig gefüllt
hat.
Und jetzt lassen wir Hannah und Vera-Magdalena selbst erzählen, was diese Tage für sie bedeutet haben
— 🐾 —
Hannah & Vera-Magdalena
"Tierschutz ist wichtig, vor allem außerhalb Deutschlands – das wussten meine Schwester und ich schon lange. Und wir wussten auch, dass wir unbedingt unseren Teil zum Tierschutz beitragen wollen, und zwar genau dort, wo es dringend notwendig ist!
Deshalb war für uns klar – es geht nach Rumänien, und zwar zu HAR. Die Organisation war uns von Anfang an sympathisch. Am Ostermontag ging es also für uns zwei Hunde-Liebhaber los nach Rumänien. Wir hatten beide gemischte Gefühle. Waren aufgeregt aber zugleich auch voller Tatendrang und Motivation, den Hunden zu helfen und das Team vor Ort bestmöglich zu unterstützen.
Angekommen in Buftea wurden wir von lautem Gebell begrüßt und von Grig willkommen geheißen.
Ab dem ersten Moment war uns klar: Hier wird jede helfende Hand gebraucht und ruhig wird es bestimmt nie. Genau so war es auch.
Wir starteten jeden Tag gegen 8 Uhr mit unseren To Do’s.
Dazu gehörten:
Und als wir dann nach einigen Stunden mit allen Zwingern durch waren, ging das Ganze wieder von vorne los…
Wenn zwischendrin noch Zeit war, freuten sich die Hunde natürlich über jede Menge Streicheleinheiten, Leckerlis, Ballspiele und gaaanz viel Aufmerksamkeit.
Die kommt hier leider manchmal zu kurz, weil es einfach immer so viel zu tun gibt
- z.B. das Reinigen der Zwinger-Innenwände, neue Streu auffüllen, Decken zum Waschen bringen, gewaschene Decken aufhängen und wieder abhängen...
Kurz um: Es wird im Shelter niemals langweilig und es wirklich harte Arbeit, die einen hier erwartet. Teilweise auch unter unangenehmen Bedingungen (wir hatten z.B. kalte Tage, an denen es sehr viel geregnet hat).
Abends sind wir regelmäßig völlig k.o. ins Bett gefallen…
Trotz müder Beine und schmerzenden Körpern waren wir einfach unglaublich glücklich.
Glücklich, weil wir mit unseren eigenen Händen arbeiten konnten (erlebt man als Schreibtisch-Jobler ja nicht alle Tage), vor allem aber glücklich, weil die Hunde einem so viel Liebe zurückgegeben haben. Unsere Herzen waren und sind immer noch erfüllt.
Wir sind mit Tränen in den Augen abgereist und denken immer noch täglich an die Arbeit im Shelter zurück. An unsere Schützlinge, an Grig, Iulian und Nico – die einfach jeden Tag ihr Bestes tun, um den Hunden zu helfen!
Kannst du dir vorstellen, gemeinsam mit anzupacken?
Der Bericht von Hannah und Vera-Magdalena zeigt, wie viel Einsatz, Ausdauer und Herzblut Volunteering bei HAR erfordert – und wie viel es gleichzeitig zurückgibt.
Auf unserer Volunteering-Seite findest du alle wichtigen Informationen und kannst jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.
Hilfe vor Ort wird dringend gebraucht. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, selbst Teil davon zu werden. 💛